617 Grad Celsius (Kriminalroman) by Horst Eckert

By Horst Eckert

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Ihr Vater nannte das ›Champagnerluft‹. Noch einmal rief sie nach Picasso, ihrem Zwergschnauzer, den sie in der Obhut ihres Vaters gelassen hatte. Kein Gekläff antwortete, kein Hecheln eines herbeistürzenden Köters, der sie ansprang und gekrault werden wollte. Nur die Amseln lärmten in den Sträuchern – Anna erinnerte sich daran, dass ihre Mutter es immer als spießig empfunden hatte, in einem Neubauviertel außerhalb der Großstadt zu leben. Die Blechkisten in der Diele störten. Doch Anna war müde und beschloss, das Auspacken auf morgen zu verschieben.

Ihr Vater war damals noch Polizist gewesen, aber ehrenamtlich stark engagiert für die SPD und für die Bergarbeitergewerkschaft, der er seit seiner Jugend angehörte. Den Abend vor fast zwanzig Jahren, als der Streit ihrer Eltern eskalierte, hatte Anna noch deutlich vor Augen. Die Fernsehnachrichten hatten Bilder einer großen Demonstration im Hunsrück gezeigt – hunderttausend Raketengegner in einem Kaff namens Hasselbach. Papa brachte sie nach der Tagesschau ins Bett, doch Klein-Anna hielt es im Dunkeln nicht aus und schlich zurück ins Wohnzimmer, wo sie sich hinter einem Sessel verbarg.

Doch solche Erklärungen sind zu simpel. Es bedarf auch einer gewissen Portion Verzweiflung, um Lebensläufe zu sprengen und Existenzen in die Luft zu jagen. Teil I Die Rückkehr Morgen werden wir schneller rennen, unsere Arme noch weiter ausstrecken. Wie Boote gegen den Strom kämpfen wir uns voran, unablässig in die Vergangenheit zurückgeworfen. F. Scott Fitzgerald, Der große Gatsby 1. Mai 2005 Anna stemmte sich gegen den Gepäckwagen. Fast ihr doppeltes Gewicht, achtundneunzig Kilo Gepäck in zwei Blechkisten und einer Reisetasche – Ausrüstung, Privatkram und jede Menge Mitbringsel aus dem Land, in dem sie fast ein ganzes Jahr gearbeitet hatte.

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